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Grand Raid

Am letzten Wochenende stand mit dem Grand Raid von Verbier nach Grimentz, der für mich bis jetzt längste Marathon an. 
Mit grossem Respekt reiste ich am Freitag nach Verbier und bereitete mich auf die 125km und 5000hm vor.
Nach einer kurzer Nacht, war es dann endlich so weit. Also raus in die Dunkelheit, zum Einfahren!!

Der Startschuss erfolgte um 6:30 und so nahmen wir den ersten Aufstieg mit rund 700hm in Angriff. Da die meisten Höhenmeter erst auf der zweiten Streckenhälfte anstanden, wollte ich auf keinen Fall die ersten 65km bis Hérémence schon überdrehen. Darum versuchte ich gar nicht erst, so lange wie möglich mit der noch ziemlich grossen Spitzengruppe mitzuhalten, sondern positionierte mich in einer grösseren Verfolgergruppe von gut 20 Fahrern. Zusammen erreichten wir den höchsten Punkt und stachen in die Abfahrt nach la Tzoumaz. Hier schien mir jedoch überhaupt nichts zu gelingen, beinahe jede Kurve fuhr ich total falsch an und verlor immer mehr an Zeit. Irgendwie fand ich in dieser Abfahrt überhaupt nicht ins Rennen und liess die Gruppe erstmal ziehen. Gegen Ende der Abfahrt, kam dann aber endlich das Gefühl fürs Bike wieder zurück und ich konnte wieder aufdrehen und auf Sichtweite wieder zur Gruppe aufschliessen.

 

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Eiger Bike Challenge

Nach nochmals drei intensiven Trainingswochen startete ich mit der Eiger Bike Challenge in die zweite Saisonhälfte.
Am Samstag wurden wir zudem noch neu eingekleidet und konnten so das neue Trikot präsentieren.

 

Im ersten Aufstieg zur grossen Scheidegg und anschliessend auf den First konnte ich konstant meine Pace durchziehen. Leider verlor ich im ersten Teil der Abfahrt den Anschluss, da ein Fahrer vor mir stürzte.
Von da an fuhr ich mein eigenes Rennen, konnte aber in dem folgenden Anstieg zum Feld wiederum in guten Rhythmus das Tempo halten.
Nun folgte nochmals eine längere Abfahrt, bevor mit dem Anstieg zum Bord schon die zweitletzte längere Steigung anstand.

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Schweizermeisterschafte Echallens

Nur eine Woche nach dem Weltcup, standen am letzten Sonntag schon die Schweizermeisterschaften an. Am Samstag Vormittag besichtigte ich erstmals die Strecke. Es war ein ständiges auf und ab mit nur kurzen Anstiegen und vielen Richtungswechseln. Ich fand mich am Samstag überhaupt nicht zurecht auf der Strecke und hatte Mühe, einzelne Abschnitte auch mal im Renntempo zu fahren. Es konnte also nur noch besser kommen auf den Sonntag.
Am Sonntagnachmittag wurden wir dann auf die Startrunde plus sieben grosse Runden geschickt. Nach der Startrunde, hatte jeder plus minus seine Position eingenommen, und so kamen wir ohne grossen Rückstau durch die Trails. Zusammen mit Jan Schär, legte ich die zwei ersten Runden zurück und positionierte mich auf Rang 22. Mit der Zeit machte mir aber die Hitze ziemlich zu schaffen und die ersten Krämpfe liessen auch nicht lange auf sich warten, so musste ich ein wenig an Tempo rausnehmen und einen eigenen Rhythmus, so gut es ging durchziehen. Nach vorne war dann halt leider nicht mehr viel zu machen und nach hinten konnte ich meinen Rang verteidigen und die 22 ins Ziel bringen.

Nun werde ich vier Wochen keine Rennen mehr bestreiten um mich optimal auf die grossen Marathonrennen im August und das Swiss Epic im September vorbereiten zu können.

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MTB Worldcup Lenzerheide  #fullgasMTB

Nachdem ich im letzten Jahr nur als Zuschauer am Streckenrand stand, war es in diesem Jahr soweit. Ich durfte, dank genügend UCI Punkten am Heimworldcup auf der Lenzerheide teilnehmen.
Die Vorfreude war also riesig und top motiviert trainierte ich ab Donnerstag täglich auf der Strecke.
Am Sonntag 14:20 war es dann endlich soweit. Der Start zum Worldcup der Elite Herren fiel.
Unter tosendem Lärm, Applaus und Jubel der über zehntausend Bike-Fans ging es ab auf die erste Runde. In der ersten Abfahrt gab es ein wenig ein Gedränge und ich musste kurz absteigen und einen Teil runter rennen. Von da hatte sich das Feld in die länge gezogen und ich konnte meine eigene Pace durchziehen.
Die Stimmung war einfach genial, von überall hörte ich meinen Namen rufen, so viele bekannte Gesichter, wie sonst ein keinem Rennen feuerten mich an.
Viel zu früh wurde ich dann leider Opfer der 80%-Regel und wurde aus dem Rennen genommen. Dennoch war es ein super Erlebnis und lässt mich die beiden verpatzten Rennwochenenden zuvor ein wenig vergessen.

Danke an Alessia für die Betreuung und viel Dank an alle die zu dieser super Rennstimmung beigetragen haben!!!

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BerGiBike und Engadin Bike Giro

Mit dem BerGiBike von Fribourg nach Bulle wurde die neu organisierte Schweizer Marathon Serie, Garmin Bike Marathon Classic eröffnet.
Somit stand eines meiner wichtigsten Rennen überhaupt in dieser Saison auf dem Programm. Der Start verlief nicht schlecht, und ich fand meinen Platz in der Spitzengruppe. Doch irgendwie fiel das Tempo schon sehr früh wieder zusammen und eine grosse Verfolgergruppe konnte wieder aufschliessen. Dies führte im ersten Trail schon zu einem ziemlichen Gedränge und die Gruppe zog sich somit total in die länge, sodass am Ende des Trails, die Spitze nicht mehr in Sichtweite war. Alleine musste ich Rang um Rang gut machen, denn ich wollte unbedingt zu einer schnelleren Gruppe aufschliessen, um nicht immer mehr an Zeit einzubüssen.
Bis zum Fusse des "La Berra" gelang mir dies auch und so nahmen wir zu fünft die Steigung in Angriff. Bis zum höchsten Punkt waren wir nicht schlecht im Rennen und so winkte ein Platz in den Top Ten.
Nun folgte eine längere Abfahrt, ich kam damit sehr gut zurecht und konnte das Tempo recht hoch halten. Vielleicht an einer Stelle ein wenig zu hoch, so rutschte mir auf einem nassen Stein das Vorderrad weg und ich krachte mitten in die Steine.
Prellungen, Schmerzen in Hüfte und Oberschenkel und ob das nicht reichen würde auch noch ein Defekt am Bike machten eine Weiterfahrt unmöglich.
So legte ich den letzten Teil der Abfahrt, stolpernd und halbwegs fahrend zurück und stieg zuunterst im Tal aus dem Rennen aus.

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Elsa Bike Trophy

Mit der Elsa Bike Trophy fiel für mich am Sonntag der Startschuss zur Marathonsaison. Auch dieses Wochendende hatten wir wieder einmal kein Wetterglück. Die Strecke war ziehmlich aufgeweicht und so standen sechzig kräfteraubenden Kilometer vor uns.
Im ersten Aufstieg konnte ich mich in eine gute Postition in der ersten Verfolgergruppe bringen, doch diese zog sich sehr  schnell in die Länge sodass ich kurze Zeit später alleine unterwegs war. Dies zog sich praktisch das ganze Rennen so durch.
Erst auf den letzten gut 10 km konnte ich mich nochmals mit einem Fahrer zusammentun und so doch noch von ein wenig Windschatten auf den letzten flachen Kilometern ins Ziel profitieren.

Zum Schluss konnte ich mir den 20. Schlussrang sichern.

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