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BerGiBike und die ganze Vor- und Nachgeschichte

Seit einiger Zeit habe ich hier nichts mehr geschrieben. Nun berichte ich endlich über die ganze Geschichte vor, am und nach dem BerGiBike.

Der letzte Trainingsblock, bevor es mit den Marathonrennen los ging, war fast geschafft und ich konnte nochmals einen Sprung nach vorne machen, zumindest fühlte ich mich so und war bereit für das BerGiBike von Fribourg nach Bulle.
Als letzte Vorbereitung nahm ich dann noch an einem Bündnercuprennen dem PostaVeglia Cup teil. 
Dort passierte es dann. In der dritten Runde, in einer Wiesenabfahrt, holte ich mir in einer Kurve einen Platten Vorderreifen. Dies bei hoher Geschwindigkeit, ich hatte keine Chance mehr zu reagieren und schon krachte es.
Zu diesem Zeitpunkt spührte ich einfach ein wenig den harten Aufprall, dachte aber nichts böses dabei.
In den nächsten Tagen wurden die Rückenschmerzen immer grösser. Mit eine wenig Physio und Massage wurde die total verspannte Rückenmuskulatur gelockert. So war ich guten Mutes, in Fribourg wieder fit und beschwerdenfrei starten zu können.
So startete ich am Sonntag mit gutem Gefühl. Der erste Aufstieg hinaus aus der Stadt verlief sehr gut und ich konnte mich gut positionieren. Nach etwa einer halben Stunde war es dann aber vorbei, ich verlor immer mehr Zeit auf die Konkurenz und ein Fahrer nach dem anderen überholte mich. Die Beine wären super, doch mein Rücken blockierte vollkommen und tat immer mehr weh. Ich brachte absolut keinen Druck mehr auf die Pedale und war richtig froh, dass der erste Berg "la Berra" endlich in sichtweite kam. 
Statt Erholung in der Abfahrt, wurden die Schmerzen durch die vielen Schläge immer schlimmer und ich wusste kaum noch wie ich auf dem Bike sitzen, stehen oder wie auch immer mich darauf halten sollte.
Am Schluss der Abfahrt warteten meine Eltern zum Verpflegen. Daraus wurde aber nichts und ich stieg aus dem Rennen aus und verladete das Bike.
Beim Röntgen stellte sich dann heraus, dass ein Wirbel höchstwarscheinlich Gebrochen sei. 
Nach darauf folgendem MRI ist es nun definitiv, dass zwei Wirbel gebrochen sind und ich sicher einmal bis Ende August eine Zwangspause einlegen muss.
Nun hoffe ich, dass es für die letzten paar Rennen noch reicht, zurück zu kommen. Doch vorerst heisst es nun abwarten und still halten.
Bis dann
Pascal

Proffix Swiss Bike Cup Solothurn und GP Ilanz Vals

Am letzten Samstag ging der Proffix SwissBikeCup anlässlich der solothurner BikeDays in die dritte Runde.

Da ich das Rennen in Rivera wegen Krankheit aufgeben musste und in Haiming nicht am Start war, hatte ich eine hohe Startnummer.
Mein Ziel war es darum, gleich nach dem Start möglichst weit nach vorne zu kommen, um dann über das lange Flachstück bis in den Waldaufstieg von einer schnellen Gruppe profitieren zu können.
Dies gelang mir sehr gut und so konnte ich im Aufstieg zwischenzeitlich an fünfter Position fahren.
Die Spitzengruppe setzte sich dann ab und ich fuhr in einer Dreiergruppe um die Plätze fünf bis sieben. Das ganze Rennen konnte ich so durchziehen und es lief von Runde zu Runde besser.
Erst in der letzten Runde, konnte ich in der Abfahrt und er darauf folgenden Fläche nicht mehr ganz mithalten. So galt es den sechsten Rang zu verteidigen und sicher ins Ziel zu bringen.

Dies gelang mir auch und so konnte ich mein bisher bestes Resultat im Swiss Bike Cup einfahren.
Ich bin damit sehr zufrieden und merke, dass es langsam aufwärts geht.

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Rocky Mountain Bike Marathon, Riva del Garda

Zum ersten mal startete ich diesen Samstag am Rocky Mountain Bike Marathon in Riva del Garda.
Von der Strecke wusste ich nur, dass sie sehr steil ist, zudem wusste ich überhaupt nicht, wie es um meine Form steht. Dem entsprechend war ich sehr nervös, freute mich aber riesig, endlich wieder Rennen zu fahren.

Zuerst ging es etwa fünf Kilometer flach in Richtung des ersten Aufstiegs. Kurz bevor die Steigung aber begann, wurde es ziemlich eng und das ganze Feld zog sich in die Länge. Ich verlor daher einige Ränge.
Da ich die Strecke aber überhaupt nicht kannte, ging ich eher verhalten in den ersten Anstieg und positionierte mich in einer etwa zehn köpfigen Gruppe. Diese jedoch schrumpfte immer mehr und so waren wir auf dem ersten Berg nur noch zu dritt unterwegs. Gemeinsam stachen wir in die erste Abfahrt, wo es bitter kalt wurde. Der Boden war gefroren und mein Garmin zeigte gerade mal noch -2 Grad an. Die Beine machten richtig zu und so hatte ich zu beginn des zweiten Aufstiegs ziemlich Mühe, wieder in die Gänge zu kommen. Dieser Aufstieg war aber noch steiler als der erste und so kam die Wärme schnell wieder zurück.
Von diesem Zeitpunkt an, fuhr ich das Rennen mehr oder weniger alleine und konnte meine Position konstant halten. und meine Pace durchziehen.

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Saisonstart in Rivera

Die Rennsaison sollte für mich eigentlich am 9. April am Swiss Bike Cup in Rivera starten. Doch leider lief dies nicht wie gewünscht.
Am Mittwoch vor dem Rennen zwang mich Fieber ins Bett und so glaubte ich gar nicht erst an einen Start.
Am Freitag sah jedoch alles wieder besser aus und ich wollte es auf jeden Fall probieren. Auch am Samstag bei der Streckenbesichtigung fühlte ich mich nicht schlecht und glaubte an ein gutes Rennen.
Am Samstag um neun Uhr war es dann soweit und ich stand am Start und es ging los. Doch schon im ersten kurzen Aufstieg verliess mich die Kraft vollständig und ich hatte Mühe das angeschlagene Tempo nur mitzugehen. Kurz darauf fing ich an zu frieren und verlor immer mehr an Zeit. Völlig durchgefroren, obwohl es überhaupt nicht kalt war und total kraftlos gab ich das Rennen in der dritten Runde auf.

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Perskindol Swiss Epic

Es war wieder so weit, das Perskindol Swiss Epic mit Start in Zermatt und dem Ziel, sechs Tag später in Verbier stand vor der Tür. Zusammen mit Jan Schär nahm ich die 360km und 12000 hm unter die Räder.

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Grand Raid

Am letzten Wochenende stand mit dem Grand Raid von Verbier nach Grimentz, der für mich bis jetzt längste Marathon an. 
Mit grossem Respekt reiste ich am Freitag nach Verbier und bereitete mich auf die 125km und 5000hm vor.
Nach einer kurzer Nacht, war es dann endlich so weit. Also raus in die Dunkelheit, zum Einfahren!!

Der Startschuss erfolgte um 6:30 und so nahmen wir den ersten Aufstieg mit rund 700hm in Angriff. Da die meisten Höhenmeter erst auf der zweiten Streckenhälfte anstanden, wollte ich auf keinen Fall die ersten 65km bis Hérémence schon überdrehen. Darum versuchte ich gar nicht erst, so lange wie möglich mit der noch ziemlich grossen Spitzengruppe mitzuhalten, sondern positionierte mich in einer grösseren Verfolgergruppe von gut 20 Fahrern. Zusammen erreichten wir den höchsten Punkt und stachen in die Abfahrt nach la Tzoumaz. Hier schien mir jedoch überhaupt nichts zu gelingen, beinahe jede Kurve fuhr ich total falsch an und verlor immer mehr an Zeit. Irgendwie fand ich in dieser Abfahrt überhaupt nicht ins Rennen und liess die Gruppe erstmal ziehen. Gegen Ende der Abfahrt, kam dann aber endlich das Gefühl fürs Bike wieder zurück und ich konnte wieder aufdrehen und auf Sichtweite wieder zur Gruppe aufschliessen.

 

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